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Belarus: Das weibliche Gesicht der Revolution

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung – Bundesstiftung Berlin

Der Polizeistaat des langjährigen Autokraten Alexander Lukaschenko hält in Belarus weiterhin die Fäden der Macht in den Händen. In der zivilen Gesellschaft ist indes nach den Ereignissen des Jahres 2020 nichts mehr wie es war. Missmanagement der Pandemie, dreiste Wahlmanipulation, ein bislang ungekanntes Maß an Gewalt und Repression gegen das eigene Volk sowie patriarchale Herabwürdigung von Frauen haben das Regime endgültig diskreditiert. Die Menschen lassen sich vom Präsidenten und seinen Marionetten nicht mehr bevormunden. Eine Rückkehr zum früheren Status quo scheint ausgeschlossen.

Der gerade erschienene Band „Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution“ verbindet in Echtzeit Stimmen von Akteurinnen und Beobachterinnen der gesellschaftlichen Veränderungen. Die Frage nach der Rolle von Frauen in der Protestbewegung drängt sich nicht nur auf, weil nach den Verhaftungen dreier Präsidentschaftskandidaten auf Seiten der Opposition drei Frauen maßgeblich die politische Initiative ergriffen und mutmaßlich die Wahl gewonnen haben, sondern auch wegen der Bedeutung expliziter Frauenproteste und feministischer Initiativen innerhalb der Bewegung.
In der Online-Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Verlag edition.fotoTAPETA präsentieren Herausgeber und Autorinnen das Buch und reflektieren Wesen und Antriebe der Proteste sowie Perspektiven für die demokratische Entwicklung in dem postsowjetischen Land.

Julia Cimafiejeva, Dichterin
Iryna Herasimovich, Übersetzerin und Kulturmanagerin
Olga Shparaga, Philosophin
Thomas Weiler, Mitherausgeber
Viola von Cramon, Mitglied des Europäischen Parlaments

Moderation: Ellen Ueberschär, Heinrich-Böll-Stiftung
 

Details zum Buch

„Belarus! Das weibliche Gesicht der Revolution“
ISBN: 978-3-940524-99-7, Seiten:  272  Seiten
November 2020

Kontakt

Heinrich-Böll-Stiftung, Robert Sperfeld, E. sperfeld@boell.de, T. 030-28534-363

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9. Dezember / 19:00 20:30 CET

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