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Berlin: Belarusisches Martyrologium: Antlitze und Stigmata

15. Dezember, 2021 / 20:00 15. Januar, 2022 / 20:00 CET

(по-русски см. ниже)

Öffnungszeiten in 2022:
05.01.2022 von 18:00 bis 21:00
07.01.2022 von 18:00 bis 21:00

vom 12.01.2022 bis zum 15.01.2022: 18:00 bis 21:00 Uhr

Öffnungszeiten in 2021:
Vom 21.12. bis zum 24.12.: 18:00 bis 21:00 Uhr
26.12.: 15:00 bis 21:00 Uhr
Vom 26.12 bis zum 30.12.: 18:00 bis 21:00 Uhr

Ausstellung von Xisha Angelova

– Einladung zur Vernissage: 15. Dezember, 20:00 Uhr
– Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Eingang C), 10178 Berlin
– Veranstalter: RAZAM e.V.
– Eintritt: 2G (geimpft/genesen)

Unter einem Martyrologium wird in der geistlichen Tradition ein Verzeichnis von Märtyrern und Märtyrerinnen, Heiligen und Seligen verstanden, die für ihren Glauben gelitten haben. Die Künstlerin Xisha Angelova stellt in ihrer Ausstellung in Berlin ihr persönliches und zugleich unser gemeinsames, langes Martyrologium vor: Antlitze und Stigmata politischer Gefangener im heutigen Belarus. „Für mich ist es wichtig, den Menschen, sein einzigartiges Gesicht, zu erblicken. Ihn zu zeichnen ist eine Gelegenheit, eine Weile mit ihm zusammen zu sein“, äußert sich die Künstlerin zu ihren Portraits, die sie auf Tapeten malt. So sollen die Gesichter der Inhaftierten zumindest gedanklich ins Häusliche zurückzubringen und sie von der Angst und Kälte der Gefängniszellen und Verhörräume zu befreien.

Einen Monat lang können Sie die Ausstellung im Haus der Statistik am Alexanderplatz besuchen und Porträts von politischen Gefangenen erwerben.

* Xisha Angelova, Künstlerin (geb. 1975). Die Ikonenmalerin hat bereits eine Reihe von belarussischen Kirchen mit Mosaiken und Wandmalereien geschmückt. Ihre Werke (ent)stehen in der Tradition der belarusischen neogotischen Ikonenmalerei. Ihren Abschluss hat Xisha Angelova an der Belarusischen Akademie der Künste gemacht. Heute lebt sie bis auf Weiteres in Warschau.

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Выставка Ксиши Ангеловой

• Вернисаж – 15 декабря, 20:00
• Haus der Statistik, Otto-Braun-Straße 70-72 (Eingang C), 10178 Berlin
• Организаторы: Объединение беларусов Германии RAZAM e.V.
• Вход – 2G (привитые/переболевшие)

В церковной традиции мартирологом называют список мучеников и мучениц, святых и блаженных, претерпевших за свою веру. В Берлине открывается выставка художницы Ксиши Ангеловой, которая представляет нам свой и наш – личный и общий – длинный болезненный мартиролог 2020-21 годов: лики и стигматы политзаключенных Беларуси. «Мне важно увидеть человека, его неповторимое лицо. Нарисовать его – это возможность с ним немного побыть.» Портреты политзаключенных выполнены на домашних обоях. Тем самым художница пытается хотя бы умозрительно вернуть лица узников в домашний интерьер, высвободить их из страха и холода тюремных камер и следовательских кабинетов.

Посетить выставку, а также приобрести портреты политзаключенных можно будет в течение месяца.Ксиша Ангелова, художница (род. 1975). Окончила Белорусскую Академию Искусств. Как иконописец оформила мозаиками и росписями ряд церквей (Ратомка, Рубежевичи, Плиса, Новая Мышь). Работает в беларуской традиции неоготической иконописи. Временно живет в Варшаве.

Berlin, Haus der Statistik, Haus A

Otto-Braun-Straße 70–72
Berlin, Berlin 10178 Deutschland
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