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Berlin: HUNCHtheatre Belarus, CHEAP, Delo Pi_Campaign Against Homophobia: „P for Pischevsky“

21. April / 20:00

Was passiert, wenn Gesellschaft, Justiz und Gesetz den Tod eines Menschen nicht anerkennen? Wenn ein Hassverbrechen nicht nur eine Familientragödie ist, sondern zum Symbol der Verzweiflung, Trauer, Enttäuschung und Wut der gesamten LSBTIQCommunity eines Zehn-Millionen-Landes wird? 2020 zeigte sich in Belarus, wie die Ignoranz eines singulären homophoben Mordes ausreichen kann, um das Ausmaß an Gewalt und staatlicher Unterdrückung aufzuzeigen, das alle Bürger:innen betrifft.

“P for Pischevsky”, entstanden zwischen Minsk und Berlin, ist eine Kombination aus dokumentarischer Performance und Rave. Sie basiert auf der Mitschrift des Prozesses um den Mord an Mikhail Pischevsky, der 2014 in Minsk nach einer LSBTIQ-Party angegriffen wurde und nach eineinhalb Jahren im Krankenhaus verstarb.

Die Performance verhandelt das widerständige Potenzial, das sich in Theater und Ravekultur entfaltet, wenn sie zu Orten der Selbstbestimmung werden.

Deutsch & Russisch, mit englischen Untertiteln

Produktion: HUNCHtheatre Belarus (Minsk) und CHEAP (Berlin) in Zusammenarbeit mit Delo Pi_ Campaign Against Homophobia. Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer. Gefördert durch: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Goethe-Institut (Internationaler Koproduktions-Fonds). Unterstützt durch: Between Bridges Foundation.

HAU HEBBEL AM UFER

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HAU 2

Hallesches Ufer 32
Berlin, 10963
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