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Präsentation des Buches „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht“ und interaktive Tape Art Installation “Belarusin“

24. Juni, 2021 / 19:00 22:00 CEST

Wichtige Hinweise: Eintritt nur mit Test-, Genesungs- oder Impfnachweis

19 00 Uhr

Dr. Olga Shparaga präsentiert vorab ihr neues Buch „Die Revolution hat ein weibliches Gesicht: Der Fall Belarus“. Moderation: Dr. Yaraslava Ananka.Minsk im Sommer 2020. Eine junge Frau im ärmellosen weißen Hemd tänzelt vor einer schwarzen Mauer aus martialisch vermummten Sondereinsatzkräften: Bilder wie diese gingen um die Welt. Der Brutalität des Regimes setzen Hunderttausende mutige Bürgerinnen und Bürger aller gesellschaftlicher Schichten Gewaltfreiheit, kreative Vielfalt und dezentrale Selbstorganisation entgegen. Was sich seit den Präsidentschaftswahlen am 9. August 2020 in Belarus abspielt, geht über eine regionale Protestbewegung gegen gefälschte Wahlen weit hinaus. In Minsk und vielen anderen Städten des weithin unbekannten Landes zwischen Russland und der EU wird Geschichte geschrieben. Weiblich, friedlich, postnational – so charakterisiert die Autorin die Umwälzung in ihrem Land und stellt die Ereignisse in den Kontext europäischer und globaler Emanzipationsbewegungen.Olga Shparaga, geboren 1975.


Philosophin, studierte Philosophie in Belarus und Deutschland. 2001-2014 unterrichtete Philosophie an der European Humanities University in Vilnius, 2006-2014 war Redakteurin der intellektuellen Zeitschrift «Novaja Eŭropa» («Neues Europa») http://n-europe.eu. Gehört zum wissenschaftlichen Rat von Zeitschriften the Ideology and Politics Journal, The Interlocutor и pARTisan. Hatte die Forschungsaufenthalte und unterrichtete an den Universitäten und wissenschaftlichen Zentren von Tschechien, Polen, Litauen, Deutschland und USA.
Ist die Autorin von zwei Büchern – das letzte „Die Gemeinschaft-nach-dem-Holocaust. Unterwegs zur Gesellschaft der Inklusion“ (Minsk, ECLAB-books, 2018, auf Russisch) wurde als das beste philosophische Buch 2018 vom Internationalen Kongress der Forscher von Belarus bezeichnet (http://icbs.palityka.org/…/vyiniki-premii-kangresa-za…/) – und (Co)Redakteurin von 7 Sammelbände.

20 30 Uhr


Fabifa präsentiert ihr neue interaktive Tape Art Installation „Belarusin“. Die interaktive Installation zeigt ein kollektives Bild einer modernen belarusischen Frau und spiegelt die Haltung belarusischer Frauen zu moralischer und physischer Gewalt, Einschränkung von Rechten und Freiheiten wider. Der Betrachter kann durch Berühren seiner Teile mit der Installation in Kontakt treten und so verschiedene Reaktionen der Installation auslösen.

Razam e. V. in Berlin

Otto-Braun-Straße 70-72 (Haus C – „Perle des Ostens“), 10178 Berlin

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