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Dresden: Belarus-Festival

27. April / 12:00 1. Mai / 21:00

Mit dem Themenschwerpunkt „Nebenan/Побач–Unabhängige Kunst aus Belarus“ wollen wir ein Zeichen der Solidarität setzen, aber vor allem eine Plattform für belarussische Künstler:innen bieten. Das Festival stellt künstlerische Arbeiten vor und bietet die Gelegenheit zur Diskussion.

Programmhighlights

Discover Love
Belarus Free Theatre
Das Belarus Free Theatre, von der New York Times als „eines der mutigsten und anregendsten Undergroundtheater der Welt“ bezeichnet, wurde aus politischen Gründen verboten. „Discover Love“ ist ein mitreißendes, originelles Drama, für das neun Jahre lang recherchiert wurde. Es basiert auf der wahren Geschichte von Irina Krasovskaya und ihrem Mann Anatoly, einem Geschäftsmann, der die belarussische Oppositionsbewegung unterstützte und eines Tages spurlos verschwand.

SarmaTY/JA
Palina Dabravolskaja
Das Soundrama „SarmaTY/JA“ ist eine musikalische One-Wo- man-Performance, die Volksmusik und Hiphop miteinander verbindet und sich auf das gleichnamige Gedicht der belarussischen Autorin Maryia Martysevich bezieht, in dem eine Heldin im Exil ums Überleben kämpft. Eine tragische Geschichte von der Unmöglichkeit, in einem fremden Land Wurzeln zu schlagen.

Frau mit Automat
Aksana Haiko
„Frau mit Automat“ ist ein zutiefst autobiografisches Drama, das verschieden Identitäten einer Frau darstellt und befragt: die Ehefrau, Mutter, Geliebte, das Opfer, die Furie. Der Text basiert auf den Erfahrungen der Autorinnen, die in den 1990er Jahren nach dem Zerfall der Sowjetunion aufgewachsen sind. „Frau mit Automat“ wurde in Residenzen in Prag und HELLERAU erarbeitet.

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Igor Shugaleev
Diese Performance ist eine Einladung, sich vorzustellen, wie es ist, in Belarus inhaftiert zu sein, die Gesetzlosigkeit, die Illegalität und die Empörung, die Zehntausende Zivilist:innen erlebt haben, körperlich zu durchleben–Gewalt, die bis heute anhält.

Palina Respublika
In ihren Songs erzählt Palina Respublika Geschichten über die komplexen Gefüge von Liebe und Beziehungen – minimalistisch zurückhaltend und kraftvoll in ihrer Zerbrechlichkeit. Akustische Instrumente, elektronische Ambient-Musik und Gesang fusionieren zu einem Gefühl von Intimität.

The Social Theatre Lab
Valentina Moroz
Die Regisseurin Valentina Moroz stellt die Arbeit des Social Theatre Lab vor, das soziale und aus der Öffentlichkeit verdrängte Themen in Belarus beleuchtet.

Letter to Mom
Nadya Sayapina
Die Installation und Lecture Performance „Letter to Mom“ zeigt einen dokumentarischen Blick auf alltägliche und unterschiedliche Dinge, die belarussische Einwander:innen durchlebt haben, und versucht hörbar zu machen, was für sie schwer zu artikulieren ist.

Chrysanthemen, Rosen, Astern, Gladiolen
Marina Naprushkina
In der Installation und Lecture Performance bringt die Künstlerin und Aktivistin Marina Naprushkina Poster, Bilder und Objekte zusammen, die den menschlichen Körper, aber auch Blumen als Informationsträger verstehen. In kurzen Text Sequenzen zeigt sie, wie stark die Proteste 2020 ins alltägliche Leben eingebunden waren.

P for Pischevsky
Andrei Zavalei, HUNCHtheatre & CHEAP, in Zusammenarbeit mit Delo Pi_ Campaign Against Homophobia
Was passiert, wenn ein Hassverbrechen zu einem Symbol der Verzweiflung, der Trauer und der Wut der LGBTQI+-Community eines Landes wird? „P for Pischevsky“ basiert auf einem Skript der Gerichtsverhandlungen im Fall von Mikhail Pischevsky, der 2014 nach einer Gayparty in Minsk angegriffen wurde und an den Folgen starb.

Die Hunde Europas
Lesung mit Alhierd Bacharevic und Julia Cimafiejeva
Im Gespräch mit dem Dramaturgen Johannes Kirsten sprechen die international bekannten Autor:innen aus Belarus über ihre Arbeit, das Exil in Graz und lesen Gedichte und Auszüge aus „Zirkus“, „Minsk. Tagebuch“ (J. Cimafiejeva) und Auszüge aus „Hunde Europas“ (A. Bacharevic).

Primitivi (von Alexei Andreev)
Alexandr Marchenko
Der Schauspieler Ales Moltschanow spürt in einem furiosen Monolog, nur begleitet von einem Schlagzeug, vor einer Videoleinwand stehend, dem Leben der naiven Malerin und Legende Alena Kish nach.

Eine Vielzahl von Gesprächen mit Künstler:innen sowie vier Panels bieten Raum für Begegnungen und Austausch.
Themen: Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit, | 30 Jahre da- nach–der lange Zerfall der Sowjetunion | Geschlossene Räume | Queerness und Protest (vorab der Dokumentarfilm „We have not lived in vain“ von Nick Antipov & Bart Staszewski)

Mit: Alexei Bratotschkin (Historiker), Olga Shparaga (Philoso- phin), Felix Ackermann (Historiker), Tania Arcimovich (Kunst- kritikerin), Aksana Haiko (Regisseurin, Aktivistin), Angelika Kraschewskaja (Art Corporation Minsk), Alexandr Marchenko (TOK Theatre), Valentina Moroz (Social Theatre Lab), Andrei Zavalei (Regisseur, Aktivist), Nick Antipov (Regisseur, Aktivist), Natalja Koljada (Schauspielerin) u.v.a.

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

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Besucherzentrum im Seitengebäude West

Karl-Liebknecht-Str. 56
Dresden, 01109 Deutschland
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