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Freie Medien und Zivilgesellschaft in Belarus und Ukraine

30. November / 19:00 20:00 CET

Auf der Rangliste der Pressefreiheit belegt Belarus bewegt sich Belarus seit Jahren auf den hinteren Plätzen (aktuell Platz 153 von 180). Nach dem mutmaßlichen Wahlbetrug durch Präsident Lukaschenko ist die Arbeit für Journalist*innen noch schwieriger. Die Ukraine hat sich laut Reporter ohne Grenzen um 6 Plätze verbessert und landete dieses Jahr auf Platz 96. Dennoch gibt es immer noch viele Einschränkungen für Journalist*innen, vor allem bezüglich der Berichterstattung zur Covid-19-Pandemie. Medienschaffende, die über Korruption oder über den Krieg mit Russland berichten, werden mit Gewalt an ihrer Arbeit gehindert oder bedroht.In einem Gespräch mit anschließender Publikumsdiskussion reden wir über die aktuellen Lebens- und Arbeitsbedingungen von Medienschaffenden in Belarus und der Ukraine und darüber welche Bedeutung die Pressefreiheit für die Gesellschaft in ihrem Land hat. Welche Rolle spielt die freie Presse für die Opposition, für die Zivilgesellschaft und den Aufbau von demokratischen Strukturen? Wie frei ist die Presse in beiden Ländern? Wo werden Journalist*innen bei ihrer Arbeit behindert? Wie hat sich die Situation in beiden Ländern in den letzten 10, 15 Jahren entwickelt? Welche Gemeinsamkeiten, welche Unterschiede gibt es?Redner*innen:Ingo Petz, Autor & Journalist, BerlinAliaksei Paluyan, Filmemacher, KasselStefanie Schiffner, Geschäftsführerin Europäischer Austausch gGmbH, BerlinJan-Henrik Wiebe, Journalist, BerlinProf. Dr. Stafan Garsztecki, Lehrstuhlinhaber Kultur- und Länderstudien Ostmitteleuropas, TU Chemnitz (Moderation)Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation wurde die Veranstaltung ins Internet verlegt.Sie können über den folgenden Link beitreten: https://us02web.zoom.us/j/85276780527

Jede_r Veranstalter_in einer Demonstration, einer Ausstellung, eines Konzerts und einer anderen Aktion zur Unterstützung eines freien Belaruses hat die Möglichkeit, Informationen über diese Veranstaltung auf unserer Website zu veröffentlichen, unabhängig davon, ob er oder sie ein Mitglied des Vereins ist. Unser Ziel ist es, maximale Aufmerksamkeit auf alle Veranstaltungen zu lenken, auch von Seiten der deutschen Gesellschaft. In jeder Ankündigung werden die Organisator_innen angegeben, ihre Kontaktdaten (Konten in sozialen Netzwerken) sowie ein Link zur Veranstaltung. Um eine Veranstaltung auszurichten, schreiben Sie einfach eine E-Mail an contact@razam.de und geben Sie im Betreff „Termine“ an!