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Literarischer Abend mit Alhierd Bacharevič & Julia Cimafiejeva

9. Juli, 2021 / 19:00 20:30 CEST

Am Freitag, dem 9. Juli, um 19 Uhr findet in Berlin ein Treffen mit renommierten belarusischen Autoren statt – dem Schriftsteller Alhierd Bacharevič und der Dichterin Julia Cimafiejeva. Die Veranstaltung beinhaltet Autorenlesungen, einen Podiumsdiskurs und ein Gespräch mit dem Publikum über die belarusische Literatur, sowie Literatur und Situation in Belarus im Allgemeinen.

Die Hauptsprache der Veranstaltung ist Deutsch. Fragen und Kommunikation ist auch in Englisch, Belarusisch und Russisch möglich.Moderiert von: Yaraslava Ananka und Heinrich Kirschbaum.


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Julia Cimafiejeva (geb. 1982) ist eine belarusische Dichterin, Übersetzerin, eine der Gründerinnen und Herausgeberinnen des literarischen Online-Magazins „PrajdziSviet“. Mitglied des belarusischen PEN-Zentrum und des Verbands der belarusischen Schriftsteller. Sie ist die Autorin von drei Gedichtbänden. 2019 erschien ihre Sammlung „Zirkus“ auf Deutsch (übersetzt von Thomas Weiler und Tina Wünschmann). Ausgewählte Gedichte wurden ins Englische, Ukrainische, Russische, Litauische, Georgische, Schwedische und andere Sprachen übersetzt. Ende 2020 wurde ihr Tagebuch „Dagar i Belarus“ („Tage in Belarus“) über das Leben im revolutionären Minsk in Schweden veröffentlicht. Gewinnerin des Debütpreises in der Kategorie Übersetzung als Co-Übersetzerin von Charles Bukowskis Gedichtband „i svyatlo, i pavetra, i mestza, i vremeni“ (2017). Sie hat auch Gedichtsammlungen von Walt Whitman und Stephen Crane übersetzt. Im Mai 2021 wurde ihr Buch MINSK.TAGEBUCH im deutschen Verlag edition.fotoTAPETA veröffentlicht. Seit November 2020 lebt sie mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Alhierd Bacharevič als Stipendiatin der Kulturvermittlung Steiermark in Graz, Österreich.

Der Schriftsteller Alhierd Bacharevič (geb. 1975) ist Autor von fünf Romanen und zahlreichen Essaysammlungen. Er ist Mitglied des belarusischen PEN-Zentrum. 2017 veröffentlichte er den 900-seitigen Roman „Die Hunde Europas“, 2018 das autobiografische Buch „Meine Neunziger“ und 2020 den Roman „Das letzte Buch des Herrn A.“, der als Märchenzyklus aufgebaut ist. Seine Prosa wurde ins Englische, Deutsche, Französische, Polnische und Russische übersetzt. Alhierd Bacharevič ist zweimaliger Preisträger des belarusischen Preises „Buch des Jahres“, mehrfacher Preisträger des Jerzy-Giedroyc-Preises, Teilnehmer an Literaturfestivals in Belarus, der Ukraine, Deutschland, Tschechien, Polen, Litauen, Slowenien. Vor wenigen Monaten wurde sein Essay SIE HABEN SCHON VERLOREN im deutschen Verlag edition.fotoTAPETA veröffentlicht. Im Jahr 2021 wurde er mit Erwin Piscator Preis ausgezeichnet. Seit November 2020 lebt er mit seiner Frau,der Dichterin Julia Cimafiejeva, als Stipendiat der Kulturvermittlung Steiermark in Graz, Österreich.

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Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der epidemiologischen Situation muss eine der folgenden Optionen erfüllt sein, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können:

– Vorlage eines negativen Tests, der nicht älter als 24 Stunden ist
– Vorlage eines Impfpasses
– Durchführung eines Schnelltestes im Beisein der Organisatoren der Veranstaltung.

Es ist außerdem notwendig, beim Eingang Ihre Kontaktdaten in der entsprechenden Liste zu hinterlassen, bzw die entsprechende Anmeldung in der Luca-App vorzulegen (der QR-Code wird am Eingang zur Verfügung stehen).

Otto-Braun-Straße 70-72 (Haus C – „Perle des Ostens“), 10178 Berlin

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