Kategorien
Deutsch razam Verein

Razam Run

Möchten Sie UkrainerInnen und BelarusInnen helfen, die gezwungen worden sind, ihre Heimat in der Ukraine zu verlassen? Es ist ganz einfach. Lauft zusammen!

#RAZAMRUN ist ein Online-Lauf zur Unterstützung von ukrainischen und belarusischen Familien, die in andere Länder ausgewandert sind und versuchen, ein neues Leben zu beginnen. Solidarität ist unsere Stärke!

Wählen Sie eine beliebige Strecke und laufen Sie zu einer beliebigen Zeit, in einem beliebigen Tempo und an einem beliebigen Ort. Registrieren Sie sich unter razam.de/razam-run, spenden Sie 10 Euro oder mehr, holen Sie sich Ihre Startnummer und laufen Sie, um zu helfen.

Laufzeit: 15. bis 18. April 2022.

Der gesamte Erlös kommt der humanitären Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine und Belarus zugute.Wir laufen für jeden Ukrainer und Belarusen, der in seinem neuen Land Hilfe braucht. Wir sind für jedes Kind da, das lernen und sich entwickeln muss. Wir laufen für alle Mütter, die unsere Unterstützung brauchen, um ihre Familie zusammenzuhalten.

Posten Sie Selfies und Beiträge mit den Hashtags #BelaruswithUkraine und #StandwithUkraine, damit so viele Menschen wie möglich das Leben der einfachen Ukrainer und Belarusen verbessern können.Am Ende des Online-Laufs erhält jeder Teilnehmer eine personalisierte Urkunde und das unglaubliche Gefühl, Menschen zu helfen, die es mehr denn je brauchen.

Organisator des Laufs:

RAZAM e.V. ist der erste Verein, der die Interessen von in Deutschland lebenden BelarusInnen vertritt. Wir fördern die belarusische Kultur und Sprache und sind eine Plattform für den Wissensaustausch mit Menschen in Belarus und im Ausland. Und jetzt helfen wir dem brüderlichen Volk der Ukraine aktiv im Kampf gegen die russischen Besatzer.

#RAZAMRUN

Kategorien
Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine Projektnachrichten

Projektänderung

Liebe Freunde,

der Krieg in der Ukraine hat auch auf unser Projekt unmittelbaren Einfluss. Bereits am 12. Februar wurden für Belarusen die Grenzen zur Ukraine geschlossen. Einen Tag später evakuierte unser Projektpartner Free Belarus Center (FBC) die meisten belarusischen Geflüchteten, die gerade vom Projekt betreut waren, von Kyjiw nach Lemberg und später nach Polen. 

FBC arbeitet heute von Warschau aus: Es organisiert Evakuierungen aus der Ukraine nach Polen, leistet humanitäre Hilfe und betreibt wichtige Informationskanäle rund um Fragen der Flucht.

Momentan ist die Ausreise aus der Ukraine sehr erschwert. Zu den Problemen mit der Sicherheit auf dem Weg und dem Zusammenbrechen der Infrastruktur kommen zum Teil lange Wartezeiten auf den Grenzübergängen. 

Nach Angaben der UNO haben seit Beginn des russischen Angriffs am 24. Februar ca. 1,45 Millionen Menschen die Ukraine verlassen. Eine Statistik zu der Zahl der geflüchteten Belarusinen und Belarusen gibt es nicht. Nach Angaben des ukrainischen Grenzschutzes haben zwischen September 2020 und Dezember 2021 ca. 40.000 Belarusinen und Belarusen ein Zuhause in der Ukraine gefunden. Unter diesen gibt es viele politische Flüchtlinge, die nun zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit fliehen müssen

In der Zeit, wo die Ukrainer in jedes EU-Land einreisen können und Hilfe bekommen, sind die Möglichkeiten für Geflüchtete ohne ukrainischen Pass oder eine Aufenthaltserlaubnis (und das trifft für die meisten politischen Geflüchteten aus Belarus zu)sehr eingeschränkt. Darum ist es gerade jetzt besonders wichtig, diese Menschen nicht zu vergessen. Aktuell werden viele Flüchtlinge bei Privatleuten einquartiert, die dies freiwillig tun. Dies löst das Problem mit der Unterkunft nur für kurze Zeit. 

Dazu kommt, dass die Belarusinen und Belarusen aufgrund der Verwicklung von Belarus in den Krieg mit zunehmender Feindseligkeit konfrontiert werden. Dies führt bereits zu den Problemen bei der Wohnungssuche.

Liebe Freunde, es gibt großen Bedarf für unsere Hilfe an dieser Stelle. Wir werden weiter damit helfen, womit wir bereits seit einem Jahr Hilfe leisten: Bei der Finanzierung von Notunterkünften, nun aber in Polen. 

Bei dieser Arbeit planen wir eine Zusammenarbeit mit den Organisationen der belarusischen Diaspora Vorort (Detailinformationen folgen). 

Free Belaus Center bleibt weiterhin Partner unseres Projektes.

Bitte unterstützen Sie weiterhin diese Initiative! 

Kategorien
Bericht Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine

Hilfe für belarusische Geflüchtete in der Ukraine

Im November und Dezember 2021 wurden für unser Projekt 6.979,38 Euro gespendet. 53 Belarussinnen und Belarusen wurde in dieser Zeit Hilfe durch die Bezahlung einer vorübergehenden Unterkunft gewährt. Die Geflüchteten wurden in einem Hostel untergebracht. 

Dank Ihrer Unterstützung konnten wir unser erstes Arbeitsjahr erfolgreich abschließen: Seit Anfang Dezember 2020 bis Ende Dezember 2021 haben mehr als 330 belarusische Geflüchtete Unterstützung aus Projektmitteln erhalten.

Herzlichen Dank jedem von Ihnen, der mit einmaligen oder regelmäßigen Spenden,  einer kleinen oder großen Summe die Arbeit dieser Initiative ermöglicht hat!

Zum heutigen Zeitpunkt (24.01.2022) bekommen 12 Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw unsere Hilfe. 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Initiative!

Kategorien
Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine Projektnachrichten

1 Jahr Hilfe für belarusische Flüchtlinge in der Ukraine

Vor einem Jahr, Anfang Dezember 2020, haben wir unsere Arbeit mit der ersten Publikation in Facebook und auf dem Telegramkanal begonnen. Bereits im Herbst, nach der ersten massiven Migrationswelle aus Belarus haben wir, Aktivisten von Razam e.V., erkannt, dass der Strom politischer Flüchtlinge über die Ukraine verläuft. Wir haben auch erkannt, dass die Menschen nach einer (in den meisten Fällen) unvorbereiteten Flucht völlig auf sich gestellt und überfordert sind. Viele haben keine finanziellen Mittel, um das Lebensnotwendige abzudecken. So entstand die Idee, den Geflüchteten in der Ukraine eine erste Übergangsunterkunft zur Verfügung zu stellen und Hilfe beim Bezahlen dringender medizinischer Versorgung zu leisten.

Die Bilanz dieses Jahres: mehr als 300 Menschen erhielten eine vorübergehende Unterkunft, darunter 29 Familien mit minderjährigen Kindern. 

An dieser Stelle danken wir allen, die diese Initiative finanziell unterstützen und den  unermüdlichen Organisatoren der Solidaritätsaktionen in NRW, die für regelmäßige Spenden sorgen. Auch unseren Kolleginnen der NGO FreeBelausCenter in  Kyjiw  gilt an dieser Stelle unser Dank! Ohne deren Arbeit vor Ort wäre diese Hilfe nicht möglich gewesen.

Es ist uns ein wichtiges Anliegen, über die Schicksale der Betroffenen zu berichten

In der Reihe derer, denen Hilfe geleistet wurde, waren Rentner, die wegen Kommentaren  in sozialen Netzwerken  verfolgt wurden, Studenten, Journalisten, Künstler, Menschenrechtler, Ehrenamtliche von Hilfsorganisationen, Mitglieder von Streitkomitees, Administratoren von Telegrammkanälen, Blogger und viele Aktivisten, deren einziges „Verbrechen“ war, sich gegen Lüge und illegale Staatsgewalt zu empören. All diesen Menschen drohte in Belarus strafrechtliche Verfolgung mit  hohen Geldstrafen, Freiheitsentzug oder Freiheitsbeschränkung. 

Aktuell (17.12.2021) bietet unser Projekt in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw Erstunterkunft für 13 Belaruss*innen, die vor staatlicher Gewalt fliehen mussten. 

Der Strom der Flucht aus unserer Heimat reißt nicht ab. 

Für uns alle, die in Sicherheit sind, heißt es: Nicht müde werden, weiter helfen, weiter unterstützen!

Kategorien
Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine Projektnachrichten razam

Wer benötigt aktuell unsere Hilfe

Die Migrationskrise, die sich an der Grenze zu den westlichen Nachbarn von Belarus abspielt, zieht die Aufmerksamkeit der gesamten Weltgemeinschaft auf sich. Sie sollte uns aber nicht den anhaltenden Strom belarusischer Flüchtlinge vergessen lassen, die sich abseits des Medieninteresses vor drohenden Gewalt oder Gefängnisstrafen in Sicherheit bringen. 

Unser Projekt bietet aktuell Erstunterkunft in Kiew für 14 Belaruss*innen, die wegen erfundener Kriminalfälle oder wegen Verfolgungsgefahr aus ihrer Heimat fliehen mussten. Hinter den zum Teil ähnlichen Geschichten und denselben Artikeln des SGB der Republik Belarus verbergen sich einzelne menschliche Tragödien, die an unsere Empathie und Solidarität appellieren. 

Andrei: … In Belarus lebte ich in ständiger Erwartung, dass man kommen und mich holen würde, und früher oder später würden sie auch kommen, denn sie haben mich zu einem Verdächtigen nach Art. 342 gemacht. 


Anatol: ... Ich wurde von der Kriminalpolizei in Minsk zum Verhör vorgeladen. Mir werden die Anstiftung zum Extremismus und die Beleidigung eines Mitarbeiters des Innenministeriums in einem Telegramm-Kanal vorgeworfen, und das nur vorerst … Sie sagten, dass ein Strafverfahren eingeleitet wurde.


Cimafej: … Der Polizist sagte: „Du kannst mit einer Ordnungswidrigkeit davon kommen oder wirst nach dem Strafgesetzbuch verurteilt. Hier ist genug Stoff. Machen wir das so: Finde mir ein paar Typen, die weiß-rot-weiß(e Symbolik) drucken. Oder einen Chat-Administrator. Oder schreib mal selbst eine Falschmeldung in so einem Chat. Ich gebe dir eine Woche “ Danach habe ich das Land verlassen. 


Vital: Vor Kurzem wurde ein Freund von mir festgenommen. Und in einer Woche bin ich zum Verhör vorgeladen.


Vadzim:… .Viele meiner Freunde wurden in der Akrestsina (Haftanstalt) geschlagen und gefoltert. Eine Zeit lang blieb mir der Ärger einer Verhaftung erspart, aber jetzt bin ich dran. Nachdem sie ein Geständnis aus mir herausgeprügelt hatten, war ich einige Monate in einer Untersuchungshaftanstalt. Nach dem Gerichtsurteil, ein paar Jahre Haft in einer offenen Justizvollzugsanstalt, musste ich das Land verlassen. 


Tatsiana: … Mein Freund, mit dem wir gemeinsam im Widerstand aktiv waren, wurde im Oktober festgenommen… Bei mir zu Hause war auch schon jemand, ich wurde noch nicht verhaftet, aber das Risiko ist zu groß.


Yury: Ich wurde nach Artikel 369 zu zwei Jahren in einer geschlossenen Justizvollzugsanstalt und 2000 Rubel Strafe verurteilt.


Leanid: … Das Strafverfahren wurde nach Teil 1 Artikel 342 eingeleitet. Für die Gerichtsverhandlung  fanden sich mehrere Polizisten als Zeugen, die vage und widersprüchliche Aussagen machten. Aber der Staatsanwalt und der Richter hielten sie für ausreichend. Und die Gegenargumente von mir und meinem Anwalt hielten sie für unhaltbar, trotz Beweise wie Videoaufnahmen. Im Endeffekt wurde ich zu einigen Jahren Haftstarfe in einer offenen Justizvollzugsanstalt verurteilt. Ich habe Berufung eingelegt, die erwartungsgemäß abgelehnt wurde. Danach beschloss ich, aus Belarus zu fliehen…. 

Anmerkung:

Art. 342 des SGB der Rupublik Belarus: „Organisation und Vorbereitung von Aktionen, die die öffentliche Ordnung grob verletzen, oder aktive Teilnahme daran.“ Sie wird mit Freiheitsbeschränkung von 2-5 Jahren oder Freiheitsstrafe bis zu 4 Jahren bestraft. 

Art. 369 des SGB der Rupublik Belarus: „Beleidigung einer Amtsperson.“ Bestrafung mit Geldstrafe, oder Freiheitsentzug, oder Freiheitsbeschränkung bis zu 3 Jahren mit Geldstrafe, oder Freiheitsstrafe für die gleiche Dauer mit Geldstrafe. 

Kategorien
Bericht Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine

Hilfe für belarusische Geflüchtete in der Ukraine

In der Zeit von 01.10 bis 31.10.2021 wurden für unser Projekt 2.432,53 Euro gespendet. Herzlichen Dank an alle, die unserer Arbeit vertrauen und diese Initiative unterstützen!

Wir danken insbesondere der Regionalgruppe der belarusischen Diaspora NRW für die regelmäßige Unterstützung des Projektes (Spenden aus den Solidaritätsaktionen) und der belarusischen Diaspora in Bayern für die Spende in Höhe von 400 Euro.

Im oben genannten Zeitraum wurde 53 belarusischen Geflüchteten Hilfe bei der Bezahlung einer vorübergehenden Unterkunft gewährt, einschließlich 5 Familien mit minderjährigen Kindern. Die Unterbringungsdauer reichte von ein paar Tagen bis 3 Wochen. Die Geflüchteten wurden in Hostels untergebracht. 

Seit Beginn des Projektes (Anfang Dezember 2020) bis Ende Oktober haben ca. 290 belarusische Geflüchtete Unterstützung aus Projektmitteln erhalten

Zum heutigen Zeitpunkt (21.11.2021) bekommen 14 Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw unsere Hilfe. 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Initiative!

Finanzbericht

Restbetrag von Vormonat: 925 Euro

Einnahmen durch Spenden: 2.432,53 Euro

Ausgaben: 

  • Bezahlung der Unterkunft: 3.484,7 Euro
  • Transaktionskosten: 34,00 Euro
  • Insgesamt: 3.518,7 Euro
  • Restbetrag: – 161,00 Euro
Kategorien
Bericht Deutsch Hilfe für Politische Gefangene razam

Spendenbericht: Hilfe für Politische Gefangene in Belarus

Liebe Freunde, dies ist unser zweiter Spendenbericht zur Arbeit unserer Initiative für politische Gefangene in Belarus. Dank Ihrer Hilfe konnten wir bisher 32 Gefangene unterstützen. Insgesamt wissen wir von mindestens 1028 Personen, die inhaftiert sind. Unterstützten Sie diese, indem Sie unsere Initiative bekannter machen.

Sie können unsere Initiative zur Unterstützung politischer Gefangener auch finanziell unterstützen, damit wir mehr Gefangene in unsere Obhut nehmen können.

Banküberweisung:

Empfänger: Belarusische Gemeinschaft «RAZAM» e.V.
IBAN: DE14430609671186206000
BIC/SWIFT: GENODEM1GLS
Verwendungszweck: BelPPHelp

Kategorien
Bericht Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine

Hilfe für belarusische Geflüchtete in der Ukraine

In der Zeit von 01.09.2021 bis zum 30.09.2021 wurden für unser Projekt 2.561,05 Euro gespendet. 

45 belarusischen Geflüchteten wurde davon Hilfe bei der Bezahlung einer vorübergehenden Unterkunft gewährt, einschließlich drei Familien mit minderjährigen Kindern. 

Die Unterbringungsdauer reichte von ein paar Tagen bis 4 Wochen. Die meisten Geflüchteten wurden in Hostels und in der für das Projekt angemieteten Wohnung (Wohngemeinschaft) untergebracht. 

Seit Beginn des Projektes (Anfang Dezember 2020) bis Ende September 2021 haben ca. 260 belarusische Geflüchtete Unterstützung aus Projektmitteln erhalten

Herzlichen Dank an alle, die unserer Arbeit vertrauen und diese Initiative unterstützen.

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Initiative!

Finanzbericht

Restbetrag von Vormonat: 628 Euro

Einnahmen durch Spenden: 2.561,05 Euro

Ausgaben: 

Bezahlung der Unterkunft: 2.215 Euro

Transaktionskosten: 49 Euro

Insgesamt: 2.264 Euro

Restbetrag: 925,05 Euro

Kategorien
Bericht Deutsch Hilfe für Geflüchtete in der Ukraine

Hilfe für belarusische Geflüchtete in der Ukraine

In der Zeit von 01.08.2021 bis zum 31.08.2021 wurden für unser Projekt 2.014,94 Euro gespendet. 

42 belarusischen Geflüchteten wurde davon Hilfe bei der Bezahlung einer vorübergehenden Unterkunft gewährt, einschließlich einer Familie mit minderjährigem Kind. 

Die Unterbringungsdauer reichte von ein paar Tagen bis 6 Wochen. Die meisten Geflüchteten wurden in Hostels und in der für das Projekt angemieteten Wohnung (Wohngemeinschaft) untergebracht. 

Darüber hinaus wurden dringende Behandlungskosten für einen Flüchtling übernommen, dessen Gesundheitszustand sich nach dem dreimonatigen Aufenthalt in der Untersuchungshaft verschlechtert hat.

Seit Beginn des Projektes (Anfang Dezember 2020) bis Ende Juli 2021 haben 227 belarusische Geflüchtete Unterstützung aus Projektmitteln erhalten

Herzlichen Dank an alle, die unserer Arbeit vertrauen und diese Initiative unterstützen.

Zum heutigen Zeitpunkt (05.09.2021) bekommen 18 Menschen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw unsere Hilfe. 

Bitte unterstützen Sie weiterhin unsere Initiative!

Finanzbericht

Restbetrag von Vormonat: 1.090,68 Euro

Einnahmen durch Spenden: 2.014,94 Euro

Ausgaben: 

Bezahlung der Unterkunft: 2.292,17 Euro

Arztkosten: 150 Euro

Transaktionskosten: 35,50 Euro

Insgesamt: 2.477,67 Euro

Restbetrag: 627,96 Euro

Kategorien
Ausschreibung Deutsch Workshop

Expert*in strategische Planung und Projektmanagement

Im Rahmen des Projekts „Ausbildung regionaler KulturmanagerInnen“ sucht der Verein „Belarusische Gemeinschaft RAZAM e.V.“ einen Experten/ Expertin im Bereich strategische Planung und Projektmanagement zur Durchführung eines halbtägigen Workshops im Rahmen einer Studienreise für angehende KulturmanagerInnen aus Belarus in Berlin im Zeitraum zwischen dem 16. und 19. September 2021.

Die belarusische Gemeinschaft RAZAM e.V. ging aus der länderübergreifenden Solidaritätsbewegung des Sommers 2020 hervor. Sie ist die erste Interessenvertretung von und für in Deutschland lebenden BelarusInnen. Sie unterstützt die belarusische Zivilgesellschaft durch unterschiedliche Initiativen in ihrem Streben nach freien Wahlen und einem Ende der staatlichen Gewalt, setzt sich darüber hinaus für die Förderung der belarusischen Kultur ein und will eine Plattform für den Austausch mit Menschen in und aus Belarus werden. 

Das genannte Projekt wird vom Auswärtigen Amt gefördert und von der Belarusischen Gemeinschaft RAZAM e.V. sowie von einem lokalen Partner realisiert. Es hat zum Ziel, jungen Fachkräfte aus dem Kultur- und Sozialbereich aus den belarusischen Regionen theoretische Kenntnissen und praktische Fähigkeiten des modernen Kulturmanagements zu vermitteln, um so das Kulturleben abseits der Hauptstadt zu stärken. Seit April 2021 durchliefen 40 junge Fachkräfte eine Reihe von theoretischen Modulen zu Themen wie Kuratoriumsarbeit und Projektmanagement, interdisziplinäre Kunstpraktiken u.v.m., absolvierten eine Kunstresidenz in Belarus sowie ein praktisches Ausbildungsmodul zu den Themen Creative/ Design Thinking, Selbstentwicklung und Selbstvermarktung. 

Die genannte Studienreise nach Berlin setzt die Ausbildung fort und soll durch Workshops, Treffen und Gespräche mit deutschen und internationalen ExpertInnen und KuratorInnen  die praktische Umsetzung des Gelernten vermitteln und Einblicke in ein breites Spektrum der Kulturarbeit in Deutschland bieten (Performance, Festivals, Protestkunst, Musik, Galerien, sozial-kulturelles Unternehmertum usw.).

In diesem Zusammenhang suchen wir eine Person zur Durchführung eines halbtägigen Präsenz-Workshops für 14 Personen im Zeitraum zwischen dem 16. und 19. September 2021 in Berlin. 

Voraussetzungen:

  • Nachgewiesene Erfahrungen im Bereich der strategischen Planung, bevorzugt von Kulturprojekten
  • Nachgewiesene Erfahrungen im Bereich Projektmanagement, agile und klassisch
  • Nachgewiesene Erfahrungen mit systemischem Ansatz, branchenübergreifende Erfahrungen (Gesellschaft, Wirtschaft,  Kultur)
  • Nachgewiesene Erfahrung in der Planung und Durchführung von Workshops.

Ein gültiges Angebot muss unterschrieben (eingescannt) sein und folgende Angaben enthalten:

  • Kontaktinformation
  • Vollständige Aufstellung von Kosten und Honorar
  • Lebenslauf und Angaben zu Qualifikation und Erfahrung
  • Referenzen und/ oder Arbeitsproben
  • Kurze Übersicht zu geplanten Inhalten des Workshops

Wir freuen uns über Ihr Angebot unter dem Kürzel STRATEGIE/ PM per E-Mail an culture@razam.de bis zum 31. August 2021. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: 

Claudia Neubert
Leitung Projekte und Entwicklung
Max-Planck-Str. 3
12489 Berlin

+49 (0) 157 72032829
c.neubert@razam.de

Das Projekt „Ausbildung regionaler KunstmanagerInnen“ wird von RAZAM e.V. mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes realisiert.